Romanesco

4 Gründe wieso ein Dämpfeinsatz in keiner Küche fehlen sollte

Mariella Ernährung allgemein, Food styling 1 Comment

Als eine der schonendsten Zubereitungsarten eignet sich Dampfgaren ideal zum Garen von Gemüse aber auch Fleisch, Fisch und sogar Süßspeisen lassen sich auf diese Art wunderbar einfach zubereiten.

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Es gibt also mehr als einen Grund der für das Dampfgaren spricht:

Grund Nr. 1: Dampfgaren schont Vitamine und Mineralstoffe

Beim Kochen in Wasser löst sich ein Großteil der wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe aus den Zellen des Gemüses und gelangt ins Kochwasser. Wenn das Kochwasser schließlich abgegossen wird, gehen diese wertvollen Nährstoffe verloren. Beim Dampfgaren bleiben hingegen deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe erhalten.

Grund Nr. 2: Die Farben leuchten

Rot, gelb, grün – so farbenfroh zeigt sich frisches Gemüse am Wochenmarkt und im Supermarktregal. Beim Kochen verliert es häufig etwas an Farbintensität – anders beim Dampfgaren. Die Farben leuchten beim dampfgegarten Gemüse sogar noch kräftiger als beim rohen. Kräftige Farben, knackig-frisches Aussehen – das macht Appetit auf Gemüse. Besonders Kinder bevorzugen intensive Farben. Rote und gelbe Lebensmittel stehen deshalb bei den Kleinen hoch im Kurs.

Grund Nr. 3: Fettloses Kochen

Ein weiterer Vorteil dieser Zubereitungsart ist, dass man beim Dampfgaren selbst kein Fett benötigt. Daraus entstehen häufig Missverständnisse und Aussagen wie: „Ich mag nichts Gedämpftes – es schmeckt einfach alles fad!“ Natürlich schmeckt das Gargut ganz ohne Fett, Salz und Gewürze nach nicht viel aber wer sagt denn, dass man es so essen soll? Mit 1-2 TL hochwertigem Pflanzenöl pro Portion (z.B.: Walnuss- oder Leinöl) etwas Salz und frischen Kräutern wird daraus ein schmackhaftes Gericht. Dadurch, dass das Pflanzenöl nicht mit erhitzt wird, werden außerdem die guten Fettsäuren darin geschont.

Gemüse erhält beispielsweise auch eine besondere Note, wenn man dieses nach dem Dämpfen einfach mit etwas Pesto vermischt. Fisch und Fleisch würzt man bereits vor dem Dampfgaren.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Wasser unterhalb des Gareinsatzes mit z.B. Teeblättern zu aromatisieren. Dies verleiht einigen Speisen ein feines Aroma.

Grund Nr. 4: Man kann (fast) nichts falsch machen!

Beim Dampfgaren kann weder irgendetwas anbrennen noch übergehen, zu dunkel werden oder austrocknen. Es gibt eigentlich nur 2 Dinge, auf die man achten sollte. Zum Einen muss immer genug Wasser im Topf vorhanden sein, damit sich daraus Wasserdampf bilden kann – sonst wird der Topf bzw. das Dampfgargerät kaputt. Zum anderen kann Gemüse, genau wie bei allen anderen Kochmethoden, zu weich werden, wenn man es zu lange garen lässt. In diesem Fall kann man aber immer noch ein Gemüsepüree daraus herstellen.

 

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