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Rezept: Gedämpfte Panda-Brötchen

Mariella Food styling, Gesunde Jause, Kinderernährung, Kochen mit Kindern, Rezepte, Snacks

– gesponserter Post

Wer schon einmal einen Ernährungs-Workshop bei mir besucht hat, weiß, wie sehr ich dampfgaren mag und welche vielen Vorteile es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht bringt. Durch diese schonende Garmethode bleiben nicht nur Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten, insbesondere Gemüse erhält durch das dampfgaren eine leuchtende Farbe und der Geschmack wird richtig „herausgehoben“.

Da überrascht es auch nicht, dass ich begeistert war, als ich von www.dampfgarertests.com dazu eingeladen wurde einen Dampfgarer meiner Wahl zu testen. Ich entschied mich für den Philips HD 9140 aus der Eure Essential Collection (Testsieger bei Stiftung Warentest). Dies war auch die perfekte Gelegenheit um ein Rezept auszuprobieren, welches ich seit langem ausprobieren wollte: gedämpfte Brötchen

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Eine wunderbare Inspirationsquelle fand ich auf dem großartigen Blog bentomonsters.com Dieser Blog lässt nicht nur mein Herz als Foodstylist höher schlagen sondern bietet auch viele Ideen, Rezepte und Anregungen für Kawaii Bentos.
Hier geht es zum Original-Rezept: http://www.bentomonsters.com/2015/03/hello-kitty-steamed-chicken-bun.html

Nun aber zu meinem Rezept bzw. meiner Version:

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Universal-Weizen-Mehl
  • 3 EL Feinkristallzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 140 ml Wasser

für die Pandagesichter:

  • 1/2 TL Mohn, gemahlen
  • 2 Tropfen schwarze Gel-Lebensmittelfarbe

Zutaten

 

Mehl, Zucker, Salz und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermengen.
Öl hinzufügen.

Öl einrühren

Nun das Wasser nach und nach unterrühren und dabei mit den Händen zu einem Teig kneten. Es sollte ein leicht klebriger aber dennoch formbarer Teig entstehen. Dieser muss nun 5 min. geknetet werden.

Tipp: Das Kneten des Teiges sorgt dafür, dass sich die Gluten (Klebereiweiß des Getreides) entwickeln und die Stärke des Mehles zu verkleistern beginnt. Dadurch erhalten die Brötchen eine „zähere“, brotähnliche Konsistenz. Genau das Gegenteil versucht man bei Kuchen zu erreichen. Hier soll die Konsistenz möglichst locker sein. Das ist auch der Grund, wieso Kuchenteig sowenig wie möglich bearbeitet werden sollte, wenn das Mehl hinzugefügt wurde.

Der fertige Teig muss nun 30-60 min zugedeckt rasten.

fertiger Teig

 

Während der Teig rastet, kann die Fülle zubereitet werden.

Zutaten für die Fülle

  • 125 g Tofu, geräuchert
  • 3 El Mais
  • 50 g Feta mit Kräutern
  • 2 El Tomatenmark
  • 1 TL getrocknetes Basilikum

Zutaten Fülle

Den Tofu und Feta mit einer Gabel fein zerdrücken. Mais, Tomatenmark und Basilikum unterrühren.

Tipp: Da das Tomatenmark und der Feta bereits sehr würzig sind, braucht es kein zusätzliches Salz.

fertige Fülle

 

Vom fertigen Teig ca. eine Golfball große Menge abtrennen und mit ca. 1/2 TL Mohn vermengen. 2 Tropfen schwarze Lebensmittelfarbe (Gelfarbe) unterkneten.

Den restlichen Teig in 6 Teile teilen und oval ausrollen. Auf jeden Teigfladen ca. 1-2 TL Fülle geben und zu einem Päckchen einschlagen.

Teig ausrollen

 

Nun aus dem schwarzen Teig kleine Ohren, Augen und Nasen formen und als Pandagesicht auf die Brötchen legen. Ich hatte zuerst Angst, die schwarzen Teig-Stücke könnten nicht kleben bleiben und würden beim dampfgaren abfallen, doch sie blieben genau wo sie sollten.

Pandas dekorieren

 

Nun die Brötchen auf Backpapierstücken in den Dampfgarer (oder alternativ in einen Dämpfaufsatz) legen. Ich habe testweise ein Brötchen ohne Backpapier, direkt in den Dampfkorb gelegt. Dies hat auch funktioniert, doch der Dampfkorb hat auf der Unterseite ein Muster hinterlassen und das Brötchen hatte sich beim dampfgaren stark ausgedehnt und die Fülle schien etwas durch.

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Für 15 min. dämpfen.

die Brötchen dampfgaren

 

Danach das Gerät ausschalten und die Brötchen vorsichtig herausholen. Leicht abkühlen lassen (Vorsicht! Sie sind innen wirklich heiß!) und genießen 🙂

Ich fand sie einfach nur köstlich!!! Eigentlich sind sie auch sehr einfach zuzubereiten und auch der Zeitaufwand hält sich in Grenzen (wenn man zwischendurch nicht ständig fotografiert…hahaha)

 


 

Fazit zum Dampfgarer: Wer nur hin und wieder kleine Portionen dampfgaren möchte, ist wahrscheinlich mit einem Dünsteinsatz (ca. 2-6 EUR im Supermarkt oder im Möbelhaus) besser beraten. Wer jedoch größere Portionen zubereiten möchte und kein Einbaugerät besitzt (die sind ja richtig teuer), liegt mit einem Dampfgarer-Turm genau richtig. Der Turm kann prinzipiell nicht mehr als das kleine Dünstsieb aber es passt deutlich mehr hinein – dafür braucht er aber auch mehr Platz zum Verstauen. Besonders praktisch am Dampfgar-Turm ist, dass sich das Gerät selbst abschaltet und man beim Garen nicht daneben stehen muss.

Disklaimer: Der Dampfgarer wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich konnte die Marke und das Gerät jedoch selbst aussuchen. Die Bewertung ist meine eigene Meinung.